„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die wir am häufigsten hören, und die ehrlichste Antwort lautet: Es kommt darauf an. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn die Preise für professionelle Webauftritte lassen sich gut einordnen, wenn man weiß, woraus sie sich zusammensetzen. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, welche Faktoren den Preis bestimmen, welche laufenden Kosten es gibt und woran Sie ein faires Angebot erkennen.
Die kurze Antwort: Preise bei Miles Media
Damit Sie eine Orientierung haben, nennen wir gleich unsere Startpreise. Alle Angaben sind Nettopreise für typische Projekte. Welcher Preis für Ihr Vorhaben gilt, legen wir nach einem kurzen Gespräch in einem verbindlichen Festpreis-Angebot fest.
| Paket | Startpreis (netto) | Typischer Umfang |
|---|---|---|
| Start | ab 1.500 € | bis ca. 5 Seiten, mobil optimiert, Kontaktformular, rechtliche Grundseiten |
| Business | ab 3.200 € | bis ca. 12 Seiten, individuelles Design, lokale SEO, Blog-Bereich |
| Premium & Shop | ab 5.900 € | Onlineshop oder große Website mit Sonderfunktionen |
Mehr Details finden Sie auf unserer Seite Preise und Pakete. Der Rest dieses Beitrags erklärt, warum die Preise so aussehen und worauf Sie bei jedem Anbieter achten sollten.

Wovon der Preis einer Website abhängt
1. Umfang: Wie viele Seiten brauchen Sie?
Eine Seite mit Start, Leistungen, Über uns, Kontakt und Impressum ist schnell geplant. Dreißig Seiten mit Unterseiten für jede Leistung, jede Branche und jeden Standort sind es nicht. Jede Seite muss gestaltet, mit Inhalten gefüllt, technisch umgesetzt und für Google aufbereitet werden. Der Umfang ist deshalb meist der größte Preistreiber.
2. Design: Vorlage oder individuell?
Ein Design, das an Ihre Marke angepasst wird, ist günstiger als eine vollständig individuelle Gestaltung mit eigenen Layouts, Animationen und Bildwelten. Beides kann richtig sein. Für viele kleine Betriebe reicht ein sauber angepasstes, klares Design völlig aus. Wer sich vom Wettbewerb abheben will, investiert in mehr Individualität.
3. Funktionen: Was soll die Website können?
Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Onlineshop mit Zahlarten, Versandregeln und B2B-Preisen, ein Buchungssystem, ein Kundenbereich oder eine mehrsprachige Seite sind dagegen eigene Projekte. Jede Funktion erhöht den Aufwand für Umsetzung, Tests und spätere Pflege.
4. Inhalte: Texte, Fotos und Videos
Viele unterschätzen diesen Punkt. Eine schöne Seite ohne gute Texte und Bilder überzeugt niemanden. Haben Sie Texte und Fotos bereits, sparen Sie Kosten. Brauchen Sie Unterstützung, planen wir sie transparent ein, sei es für Texte, Fotos oder Bildmaterial.
5. Technik: WordPress oder HTML5?
Auch die Wahl der Technik beeinflusst den Aufwand. Eine statische HTML5-Seite ist schlank und wartungsarm, ein WordPress-System bietet mehr Flexibilität und eine einfache Pflege. Welche Variante zu Ihnen passt, erklären wir in unserem Beitrag WordPress oder HTML5.
6. Sichtbarkeit: SEO von Anfang an
Eine Website, die niemand findet, kostet Geld und bringt nichts. Saubere Technik, eine sinnvolle Struktur und lokale Inhalte gehören deshalb von Beginn an dazu. Bei Business- und Premium-Projekten richten wir auch das Google-Unternehmensprofil mit ein.

Einmalige und laufende Kosten
Der Preis für die Erstellung ist nur ein Teil der Rechnung. Rechnen Sie auch mit diesen Posten:
- Domain: Die Internetadresse wird jährlich beim Anbieter verlängert. Die Kosten sind meist gering.
- Hosting: Ihre Website braucht Speicherplatz und Rechenleistung. Gutes Hosting kostet im Jahr einen überschaubaren Betrag und ist die Basis für Geschwindigkeit und Sicherheit.
- Wartung: Updates für WordPress, Theme und Plugins halten die Seite sicher. Bei uns kosten Updates 49 € netto im Monat, das Rundum-Paket mit Backups, laufender Optimierung und Sicherheits-Checks 120 € netto im Monat.
- Lizenzen: Manche Erweiterungen sind kostenpflichtig und werden jährlich verlängert. Wir nennen diese Posten vorab.
- Inhalte: Neue Beiträge, Fotos oder Videos nach dem Start. Blog-Beiträge erstellen wir ab 500 € netto pro Paket.
Typische Kostenfallen
Nicht jedes günstige Angebot ist ein gutes Angebot, und nicht jedes teure ist ein faires. Achten Sie auf diese Punkte:
- Pauschalangebote ohne Leistungsbeschreibung. Wenn nicht klar ist, was enthalten ist, entstehen später Nachforderungen.
- Stundensatz ohne Obergrenze. Ein Festpreis schützt Sie vor Überraschungen.
- Keine Rechte am Ergebnis. Klären Sie, ob Sie Ihre Website, die Zugänge und die Inhalte vollständig besitzen.
- Keine Wartung eingeplant. Veraltete Software ist das häufigste Einfallstor für Angriffe. Wer sie nicht pflegt, riskiert hohe Folgekosten.
- Fehlende rechtliche Grundlagen. Cookie-Einwilligung, Datenschutzerklärung und Impressum gehören dazu.
So vergleichen Sie Angebote richtig
Damit Angebote vergleichbar werden, sollten Sie von jedem Anbieter dieselben Fragen beantwortet bekommen:
- Wie viele Seiten und welche Funktionen sind genau enthalten?
- Ist das Design individuell oder an eine Vorlage angepasst?
- Sind Texte, Bilder und Rechtstexte enthalten oder kommen sie dazu?
- Gibt es eine geschützte Testumgebung, auf der Sie die Seite vor dem Start prüfen können?
- Welche laufenden Kosten entstehen nach dem Start?
- Wer hat Zugriff auf die Website, und wem gehören die Daten?
- Wie sind Zahlungen und Zeitplan geregelt?
Lohnt sich eine professionelle Website?
Für die meisten Unternehmen ist die Website der erste Eindruck. Wer nach Ihnen sucht, entscheidet in Sekunden, ob er Ihnen vertraut. Eine veraltete, langsame oder unsichere Seite kostet Anfragen, ohne dass Sie es merken. Eine gute Seite arbeitet dagegen jeden Tag für Sie, auch nachts und am Wochenende. Ob sich die Investition rechnet, hängt von Ihrem Geschäft ab: Wie viel ist ein neuer Kunde wert, und wie viele Anfragen braucht es, damit sich die Seite bezahlt macht?
Drei Beispielrechnungen aus der Praxis
Zahlen helfen beim Einordnen. Die folgenden Beispiele sind typisiert und keine verbindlichen Angebote, zeigen aber, wie sich Kosten zusammensetzen.
Beispiel 1: Handwerksbetrieb mit Firmenseite. Ein Betrieb mit fünf Mitarbeitern braucht Startseite, drei Leistungsseiten, Über uns und Kontakt. Texte und Fotos sind vorhanden. Das passt in das Start-Paket ab 1.500 € netto. Dazu kommen Domain und Hosting mit einigen Euro im Monat und, wenn gewünscht, die Betreuung mit Updates für 49 € netto im Monat. Über drei Jahre liegen die Gesamtkosten bei rund 3.300 € netto inklusive Betreuung.
Beispiel 2: Dienstleister mit Blog und lokaler Ausrichtung. Ein Beratungsunternehmen möchte zwölf Seiten, individuelles Design, einen Blog und ein eingerichtetes Google-Unternehmensprofil. Das entspricht dem Business-Paket ab 3.200 € netto. Mit dem Rundum-Paket für 120 € netto im Monat, das Updates, Backups und laufende Optimierung enthält, liegen die Kosten über drei Jahre bei etwa 7.500 € netto. Dafür sind Technik, Sicherheit und Pflege abgedeckt.
Beispiel 3: Hersteller mit Onlineshop. Ein Manufaktur-Betrieb verkauft rund fünfzig Produkte mit Varianten, Versand und mehreren Zahlarten. Dafür ist das Paket Premium und Shop ab 5.900 € netto vorgesehen. Hinzu kommen Rechtstexte, Zahlungsgebühren je Bestellung und die laufende Betreuung. Hier lohnt es sich besonders, die Kosten über mehrere Jahre zu betrachten, weil der Shop im Betrieb gepflegt werden muss.
Wo Sie sparen können, ohne Qualität zu verlieren
Wer Kosten senken möchte, sollte an den richtigen Stellen ansetzen. Liefern Sie Texte und Fotos selbst, wenn Sie dafür Zeit haben, denn Inhalte sind ein großer Kostenfaktor. Starten Sie mit den wichtigsten Seiten und erweitern Sie später, statt alles auf einmal zu bauen. Verzichten Sie auf Spielereien, die selten jemand nutzt, etwa aufwendige Animationen oder Funktionen, die Sie nicht brauchen. Klären Sie Wünsche vor Projektbeginn vollständig, denn Änderungen mitten im Projekt sind teurer als gute Planung. Nicht sparen sollten Sie dagegen bei Technik, Sicherheit und Rechtstexten, denn Nachbesserungen und Schäden sind deutlich teurer.
Was Sie von einem Angebot erwarten dürfen
Ein gutes Angebot ist mehr als eine Zahl. Es beschreibt, was gebaut wird: Seiten, Funktionen, Gestaltung und Umfang der Texte und Bilder. Es nennt, was nicht enthalten ist, und wie mit Änderungswünschen umgegangen wird. Es legt Zeitplan und Zahlungsmodell fest, erklärt die laufenden Kosten und regelt, wem am Ende was gehört. Wenn Sie ein Angebot in der Hand halten, das diese Punkte offenlässt, fragen Sie nach. Wer sauber kalkuliert, antwortet gern. Wer ausweicht, signalisiert, dass es später teurer werden könnte.
Nehmen Sie sich außerdem Zeit für den Vergleich. Der günstigste Preis ist nicht automatisch der beste, und der teuerste nicht automatisch der sicherste. Entscheidend ist, dass Leistung, Preis und Zusammenarbeit zu Ihnen passen. Mehr dazu in unserem späteren Beitrag über die Auswahl einer Webdesign-Agentur.
Häufige Fragen
Gibt es Websites für unter 1.500 Euro?
Ja, zum Beispiel mit Baukästen oder Vorlagen. Das kann für den Anfang genügen. Rechnen Sie aber mit Einschränkungen bei Gestaltung, Technik, Sichtbarkeit bei Google und Datenschutz, und mit Ihrem eigenen Zeitaufwand.
Warum sind Onlineshops teurer als normale Websites?
Ein Shop braucht Produktverwaltung, Warenkorb, Bezahlung, Versandregeln und zusätzliche Rechtstexte. Jede dieser Funktionen muss eingerichtet und getestet werden, daher der höhere Aufwand.
Kann ich in Raten zahlen?
Bei größeren Projekten rechnen wir in Etappen ab, zum Beispiel bei Auftrag, nach dem Design und beim Start. Die Termine legen wir im Angebot fest.
Fazit
Der Preis einer Website ist das Ergebnis von Umfang, Design, Funktionen, Inhalten und Technik. Wer diese Faktoren kennt, kann Angebote sicher vergleichen und zahlt nur für das, was er wirklich braucht. Sprechen Sie uns an: In einem kurzen, kostenlosen Gespräch klären wir Ihr Vorhaben und nennen Ihnen einen verbindlichen Festpreis.



